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Kilts & Tartans Ursprünglich fand die Bezeichnung „Tartan“ Verwendung für einen farbigen Wollumhang der Highlander. Heutzutage versteht man hierunter einen Wollstoff, der durch Verwendung einer speziellen Abfolge farblich verschiedener Längs- und Querstreifen sein charakteristisches „Karo“ erhält. Der Tartan diente und dient dabei dem Ausdruck der Verbundenheit mit dem eigenen Clan. Der „Kilt“ genannte Schottenrock geht auf eine mindestens 5 Meter lange Stoffbahn zurück, die gefaltet (to kilt = falten), um den Körper geschlungen und mittels eines Gürtels befestigt wurde. Zusätzlich konnte noch eine zweite Stoffbahn getragen werden, deren Ende locker über die Schulter geworfen wurde. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts entstand dann der auch heute noch gebräuchliche Kilt, in seiner Handhabung wesentlich einfacher als der „kilted plaid“. Komplettiert wird das Outfit durch mittlerweile einfarbige Wollsocken, einen „sporran“ genannten Lederbeutel, der nabelabwärts getragen wird, sowie dem „dirk“, einem Zierdolch, der im Strumpf getragen wird. Nach der unrühmlichen Niederlage Bonnie Prince Charlies im Moor von Culloden wurden Tartans generell verboten. Erst 36 Jahre später erlaubte der Marquis von Graham wieder das Tragen eines Tartans. Der Durchbruch erfolgte jedoch im Jahre 1822, als George IV. beim Besuch Edinburghs im Tartan der Royal Stewarts erschien. Die sich anschließende Euphorie nutzte James Logan zur Verfassung des Standardwerkes „The Clans of the Scottish Highlands“. Heutzutage wacht die Scottish Tartans Society über die Anerkennung von Tartans. Nachdem ursprüngliche Tartans übernommen, ergänzt sowie völlig neue Muster kreiert wurden, existieren zur Zeit mehr als 1800 verschiedene Tartans. Eine kleine Auswahl der verschiedenen Tartans habe ich weiter unten auf dieser Seite aufgeführt... Und was benötige ich nun im einzelnen für ein komplettes Outfit? Hier die Antwort: The Kilt
Wie nicht anders zu erwarten, stellt der Kilt (hier ein MacDonald Tartan) natürlich den wichtigsten Teil des Outfits dar The Jacket Wer eher den Casual Look bevorzugt, benötigt das Jacket nicht unbedingt; bei offiziellen Anlässen jedoch unerlässlich The Kilt Hose So die offizielle Bezeichnung für die dicken Baumwollstrümpfe Die oben "offenen" Schuhe sind eine Reminiszenz an die Kleidung der Highlander; eine geschlossene Fußbekleidung hätte bei Arbeiten im Moor zu nassen Füssen und später zu Erkrankungen geführt; offene "Schuhe" wirkten dem von vornherein entgegen The Kilt Belt
Erfüllt eigentlich keine Funktion; umso faszinierender ist jedoch die Vielfalt der Schliessen The Sporran
Ursprünglich seitlich getragen beinhaltete der Sporran Werkzeuge oder geringe Mengen an Lebensmitteln; heutzutage wird der Sporran "mittig" getragen und dient hauptsächlich als Schmuck Links ein "antikes" Exemplar, rechts ein modernes. Wer all dies berücksichtigt, dürfte schliesslich so aussehen:
Dass das Tragen eines Kilts auch Risiken mit sich bringen kann, lässt sich hier erkennen.
Dieses Missgeschick unterlief Lance Corporal Lee Wotherspoon, welcher selbstverständlich gemassregelt wurde. Wofür? Seine Strümpfe befanden sich nicht auf gleicher Höhe... Wer sich nunmehr dazu durchgerungen hat, beim nächsten Schottlandurlaub einen Kilt zu erwerben, wird bei der nachfolgenden Auflistung vielleicht schon einen passenden Tartan finden...
Als Adresse kann ich euch noch Hector Russell Kiltmaker empfehlen. Wer vor seinem Schottlandurlaub sich schon mal über die Preise informieren möchte, kann dies unter tun
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